Forschungsgemeinschaft der Deutschen Keramischen Gesellschaft e. V.

Forschung am Beispiel der industriellen
Gemeinschaftsforschung (IGF) ....

Die IGF in der FDKG ist eine Basis für praxisorientierte Lösungen von technisch- wissenschaftliche Problemstellungen in der keramischen Industrie ....

FDKG und IGF - Warum passt das u. E. zusammen?

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) verfügen (oft) nicht über die personellen oder finanziellen Kapazitäten, größere Forschungsprogramme eigenständig umzusetzen. Daher ist das Ziel der FDKG, insbesondere diesen Unternehmen mit und durch die "Idee der industriellen Gemeinschaftsforschung" (IGF) umfassende Forschungsaktivitäten zu ermöglichen.



Networking & Nachwuchskräfte durch IGF!

Vorteile der IGF liegen im Aufbau von branchenspezifischen und branchenübergreifenden Netzwerken, da in den gemeinsamen Forschungsprojekten ein sehr intensiver Austausch zwischen den unterschiedlichen Experten, Wissenschaftlern und Unternehmen stattfindet. Akteure der IGF sind neben der herstellenden- und Anwenderindustrie auch Hochschulen, Institute und andere gemeinnützige wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. In diesem Kontext ergibt sich nicht selten die Möglichkeit, hochqualifizierte Nachwuchskräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen.
 


Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) über die FDKG - Wie läuft das?

  • Die IGF findet grundsätzlich - wenn die Projekte vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert werden - vorwettbewerblich statt. Damit wird vom Fördermittelgeber sichergestellt, dass die erarbeiteten Problemlösungen für die gesamte Industrie aus den unterschiedlichsten Bereichen anwendbar werden.
  • Welche Forschungsthemen Sie bearbeiten, wird nicht von der FDKG festgelegt, sondern entwickelt sich durch Ihre Mitarbeit im konstruktiven fachlichen Austausch, z. B. in den DKG-Fachausschüssen und DKG-Fachgebieten.

    Hier können/werden erste F&E-Projektskizzen ausformuliert und dem FDKG Forschungsbeirat (FB) vorgestellt werden. Im Falle eines positiven Votum können diese Projektskizzen dann als Vollantrag über die FDKG bei der AiF zur Begutachtung eingereicht werden. Nach der Begutachtung kann das Forschungsvorhaben am "AiF-Wettbewerb um die Fördermittel" teilnehmen. Ein Obsiegen in diesem Wettbewerb ist i. Allg. gleichbedeutend mit dem Erhalt von BMWi Fördergeldern für Ihr Forschungsvorhaben.


Warum werden Forschungsergebnisse aus der IGF veröffentlicht?

Wurde Ihr Vorhaben mit öffentliche Fördergelder unterstützt, wird vom Fördermittelgeber eine Veröffentlichung der Forschungsergebnisse eingefordert. Die Veröffentlichungen erfolgt bei der FDKG z. B. über Ihre Homepage oder über die DKG Verbandszeitschrift cfi/Ber. der DKG



Was macht dabei die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF)?

Die AiF ist ein 1954 gegründetes, industriegetragenes Innovationsnetzwerk zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Mittelstand. Es verknüpft die Interessen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Aufgabe ist es, als Dachverband von rund 100 branchenspezifischen Forschungsvereinigungen die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein ist Träger der Industriellen Gemeinschaftsforschung.



Warum ist die FDKG ein AiF-Mitglied?

Die FDKG ist seit 1999 ein ordentliches AiF-Mitglied, da sie auf diesem Wege - für alle interessierten FDKG-Mitglieder - für öffentlich geförderte Forschungsvorhaben beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) - über die AiF - Fördermittel beantragen.


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